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Presse
21.09.2007, 22:57 Uhr | Übersicht | Drucken
LESERBRIEF: Windkraft in Schöneck ökonomisch und ökologisch nicht sinnvoll

Dass sich Mitglieder von Bündnis 90/Die Grünen erdreisten, Pressemitteilungen abzusetzen, in denen sie kritisieren, dass ich auf meiner Homepage die Umfrage zum Thema Windkraft in Schöneck abgesetzt habe, zeigt auf ein Neues die Arroganz, die diese Partei beim Thema Windkraft an den Tag legt.


Dass die Umfrageergebnisse von einem einzigen Internetnutzer manipuliert wurde, indem dieser die bestehende Blockade von Mehrfachabstimmungen bewusst unterlaufen hatte, hat die Analyse der IP-Adressen durch den Provider der Seite eindeutig ergeben. Da diese Manipulation zu einem grob verfälschten Meinungsbild geführt hat, habe ich mich gezwungen gefühlt, die Umfrage aus dem Internetangebot zu entfernen. Dass sich die Grünen nun darüber beschweren, dass die Umfrage nicht mehr online ist, beweist, dass die Manipulation aus diesem politischen Lager kam. Warum sonst muss man sich so lautstark beschweren, was auf einer privaten Homepage angeboten wird oder nicht? Ich wollte den Bürgerinnen und Bürgern ermöglich, ihre Meinung kund zu tun. Die Grünen betonen immer ihre Bürgerorientierung und bezeichnen sich als „basisdemokratisch“. Wenn es um Windkraft geht, dann wird diese Basisdemokratie mit Füßen getreten und man will mit aller Macht die eigene Meinung allen Bürgen aufzwingen. Die Öffentlichkeit wurde bisher nicht über die geplanten Windkraftanlagen entlang der Hohen Straße informiert. Im Gegensatz zu Rot-Grün wird von meiner Partei sehr fein differenziert, wo es ökonomisch und ökologisch sinnvoll ist, in Windkraft zu investieren und wo es nur landschaftsschädlich ist, 200 Meter hohe Industrieanlagen zu installieren. Für mich ist die verantwortungsbewusste Güterabwägung zwischen der Windkraft vor Ort einerseits und der Unberührtheit der Natur im Bereich der Hohen Straße und der Belastung der Mitbürger andererseits unabdingbar. Daher lehne ich den Bau von Windrädern an den angedachten Standorten „Galgenberg und Gelber Berg“ ab, weil diese sich mit dem Naherholungsgebiet „Hohe Straße“ nicht vertragen. Sie entsprechen nicht den vom Planungsverband Rhein-Main aufgestellten Kriterien, liegen zu dicht bei einander und stören das Landschaftsbild an der Hohen Straße erheblich. Windkraft in Schöneck ist ökonomisch und ökologisch nicht sinnvoll.

Thorsten Weitzel

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